Kategorie: Monatsspruch und Jahreslosung

Ein Bibelzitat steht im Mittelpunkt. Dazu eine Betrachtung aus lebensphilosophischer Perspektive.

Umkehr des Erwartbaren

Gedanken zum Monatsspruch September 2017

„Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.“ (Lukas 13,30) — der Monatsspruch September 2017 hat es in sich. Zwei Bilder sollen die Worte Jesu verdeutlichen:

  1. Bei der Halbjahreszeugnisausgabe hat die Lehrerin die Zeugnisse dem Alphabet nach von A bis Z ausgeteilt, doch beim Jahreszeugnis sagt sie sich: aus Gerechtigkeit beginne ich heute rückwärts: Die Ersten werden die Letzten sein.
  2. Vor der Supermarktkasse hat sich eine Schlange gebildet. Der letzte Mann mit Einkaufswagen stößt hinzu, als eine neue Kasse aufgemacht wird. Der Mann wechselt die Kasse und wird als Erster abkassiert: Die Letzten werden die Ersten sein.

Die Ersten werden die Letzten sein bei der Ausgabe des Schulzeugnisses, wenn die Lehrkraft im Alphabet bei Z und nicht bei A beginnt. Bild: © Tim Reckmann / pixelio.de

Die Letzten werden die ersten sein, wenn im Supermarkt plötzlich eine zweite Kasse geöffnet wird. Bild: © Thommy Weiss / pixelio.de

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Ostern: Wenn Hoffnung das Leben wendet

Betrachtung zum Monatsspruch April 2017

Das Ei als österliches Symbol für Leben. Im Bild ein Osterbrunnen im Nürnberger Land.

Am 16. April 2017 feiern Christen Ostern, das Fest der Auferstehung, das Kernstück christlicher Hoffnung: Nämlich die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. Ob weltliches Pilgern, das Anrufen von Engeln oder Kloster auf Zeit: Der Mensch sucht nach frohen Botschaften, nach dem buchstäblichen Evangelium. Der Mensch ist durch Reflexionsfähigkeit für Fragen offen, die transzendent sind: Sich an etwas annähern, das man nur glauben, spüren oder in gewisser Weise auch erleben kann. Das Lukas-Evangelium erzählt über den Ostermorgen Folgendes:

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Veränderung des Herzens: Gedanken zur Jahreslosung 2017

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Bild: © Dieter Schütz / pixelio.de

Einige sprachliche Bilder greifen heraus, wie jeder Mensch von persönlichen Denk- , Wahrnehmungs- und Handlungsmustern geprägt ist. Da heißt es etwa „In seiner eigenen Welt zu leben“, „Alles ist subjektiv“ oder im wissenschafltichen Sinne: „Die Welt ist konstruiert im Kopf“. Kennen Sie Situationen, in denen Sie sich selbst blockieren, obwohl Sie auf einer rationalen Ebene eigentlich besseren Wissens sind?

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