Kategorie: Theologie und Religionsphilosophie

Themen rund um Bibel, Glaube und Vorbilder. Von Dietrich Bonhoeffer bis Tiere in der Bibel.

Der Lebensweg: eine zweite Meditation

Gott als Architekt des neuen Jahres

Das Leben ist eine Reise, dieses Bild ist uralt und erfreut sich in Romanen wie Filmen großer Beliebtheit. Doch wenn man weiter darüber nachdenkt, dann ist dieses Bild zu ergänzen: Das Leben ist eine Reise auf einen Weg, den Gott schon gepflastert hat. Gott ist wie ein Architekt unserer Zukunft. Gott schickt die Menschen nicht in einen Irrgarten, sondern er hat das Ziel der Reise vorbereitet. Das neue Jahr kann ein Jahr des Vertrauens werden. Statt zu sorgen, kann man sich von Gott tragen lassen:

Nachdem Mose, der Knecht des HERRN, gestorben war, sprach der HERR zu Josua, dem Sohn Nuns, Moses Diener: Mein Knecht Mose ist gestorben; so mach dich nun auf und zieh über den Jordan, du und dies ganze Volk, in das Land, das ich ihnen, den Israeliten, gebe. Jede Stätte, auf die eure Fußsohlen treten werden, habe ich euch gegeben, wie ich Mose zugesagt habe (Josua 1,1-3).

Der Lebensweg unter Gottes Führung.

Gotteserfahrung: drei Beispiele

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Trinken nach einer Durststrecke

Gedanken zur Jahreslosung 2018

Bild: Stefanie Bahlinger, Mössingen, Verlag am Birnbach

Manchmal hat Trinken einen beiläufigen Charakter: Das Feierabend-Bier mit Kollegen ist sozialer Kitt. Doch manchmal trinkt man Mineralwasser und schmeckt, wie herrlich es den eigenen Durst stillt — sei es nach dem Sport, nach einem langem Kinofilm oder nach einer Wanderung. Doch bekanntlich lebt der Mensch nicht vom Brot alleine. Wenn Gott zu trinken gibt, ist er ein ganzheitlicher Verkoster: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ (Offenbarung 21,6), so heißt die Jahreslosung 2018.

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Ehrlich glauben: Vortrag und Diskussion am 23. April 2018

In der Grünen Scheune referiert Volker Zuber

„Jeder glaubt etwas“, das ist ein echter Zuber-Satz. Am Montag, 23. April um 19.30 Uhr lädt der Pfarrer im Ruhestand zu einem neuen Vortragsabend in die Grüne Scheuen am Kirchenplatz 7 in Fürth ein.

Beim Begriff „Glauben“ mögen viele zunächst an Religion denken. Sofort kommt der Gegengedanke, ein Atheist glaubt nicht an Gott. Doch sobald eine Person sagt: „Ich glaube nicht an Gott“, hat sie eine Überzeugung ausgedrückt. An Gott nicht zu glauben, ist der Glaube, dass Gott nicht existiert. Volker Zuber zeichnet die Spur der Glaubens in den Bereichen Naturwissenschaft, Sprache, Gesellschaft und Politik nach. Der Vortrag mündet schließlich in Volker Zubers eigenem Gottesbild, welches die Zuhörer und Zuhörinnen helfen soll, die eigene Glaubensüberzeugung zu finden oder zu überprüfen.

Der Glaube ist Ausdruck persönlicher Erfahrung. Trotz gemeinsamer Überzeugungen, hat jedes Gottesbild seine eigenen Facetten. Im Gedicht wird Gott als „Säuseln der Nacht“ gesehen.

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