Kategorie: Monatsspruch und Jahreslosung

Ein Bibelzitat steht im Mittelpunkt. Dazu eine Betrachtung aus lebensphilosophischer Perspektive.

Frieden suchen

Gedanken zur Jahreslosung 2019

Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.

Dieses berühmte Zitat von Bundeskanzler a.D. Willy Brandt lässt sich auch in die heutige Zeit übertragen: Die Freiheit im engen Zusammenhang mit der demokratischen Ordnung mag zwar unsichtbar-selbstverständlich scheinen, aber in Wirklichkeit ist sie ein hohes Gut. Willy Brandt ließ seinen Worten auch eine starke Geste folgen: den Kniefall vor Warschau am 7. Dezember 1970. Fast 50 Jahre später wendet sich die Jahreslosung 2019 dem Frieden zu Suche Frieden und jage ihm nach (Psalm 34,15).

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Herzenswärme

Gedanken zum Monatsspruch September 2018

Neulich am Bahnhof habe ich zwei Freundinnen auf einer Bank sitzen sehen. Bei bestimmten Themen zogen sie den Kopf zueinander und senkten die Lautstärke. Jetzt hatten die beiden ihr Geheimnis. Für mich persönlich gibt es einige Dinge, die etwas Geheimnisvolles an sich haben. Warum lieben sich gerade diese beiden Menschen zum Beispiel?

Liebe ist ein Beispiel für etwas Geheimnissvolles mitten im Alltag.

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Menschlicher und göttlicher Wille

Der Monatsspruch Mai gibt Zuversicht aus dem Glauben

Die Studentin zittert. Nach dem Gruß der Professorin schaut sie schüchtern zu Boden. Stotternd kann sie jedoch jede Frage der Prüferin beantworten. Zum Schluss sagt die Professorin: „Kein Grund zur Sorge, Sie wissen doch alles…“ — ein zartes Lächeln huscht über das Gesicht der Studentin, dann läuft sie zur Tür hinaus. Wie wäre die Prüfung verlaufen, wenn die Studentin nicht nur alles gewusst hätte, sondern sich auch sicher gewesem wäre? Oder hat sie im philosophischen Sinne gar nichts gewusst, sondern nur geglaubt mit Unsicherheit? Der Monatsspruch Mai setzt Glaube, Zuversicht und Nicht-Zweifeln in engen Zusammenhang: „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ (Hebräerbrief 11,1).

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