Kategorie: Geistliches und Geistreiches

Themen rund um Bibel, Glaube und Vorbilder. Von Dietrich Bonhoeffer bis Tiere in der Bibel.

Der Heilige Geist verbindet

Pfarrer Höhne zum Pfingstsonntag

Egal, welche Gestalt das Gewand des Glaubens hat, der Glaube ist ein Geschenk. An Pfingsten verbindet der Heilige Geist Schuldige mit Unschuldigen, Geachtete mit Verachteten und Angsehene mit Verstoßenen. Im Heiligen Geist ist die Handschrift Jesu: Wer im Heiligen Geist lebt, lässt sich anrühren vom Leid anderer, lässt den Nächsten sehen und hören und offen und sanft miteinander gegenübertreten. Dies war die Quintesenz für Pfingsten, die Pfarrer Dr. Florian Höhne in der Fürther Heilig-Geist-Kirche predigte.

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Die Freiheit der Gnade empfangen

Pfarrer Andreas Eckler: Wie Gott sich dem Menschen zuwendet

Sie hat Tränen in den Augen, als der Zug einfährt. Ihr Freund nimmt den Koffer und küsste sie ein letztes Mal. Bevor er in den Zug steigt, dreht er sich nochmals zu ihr um und ruft: „Ich liebe dich“ — „ich dich auch“, sagt sie und winkt. Abschiedsworte sind wichtig. Auch Jesus verabschiedete sich von seinen Freundinnen und Freunden: „Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!“ (Johannes 15,9). Gute Abschiedsworte lassen den Menschen im Geiste lange weiterleben. Pfarrer Andreas Eckler brachte am 6. Sonntag der Osterzeit Jesu Gnade als Liebe der Freiheit in der Fürther Kirche Unsere Liebe Frau (ULF) näher.

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Menschlicher und göttlicher Wille

Der Monatsspruch Mai gibt Zuversicht aus dem Glauben

Die Studentin zittert. Nach dem Gruß der Professorin schaut sie schüchtern zu Boden. Stotternd kann sie jedoch jede Frage der Prüferin beantworten. Zum Schluss sagt die Professorin: „Kein Grund zur Sorge, Sie wissen doch alles…“ — ein zartes Lächeln huscht über das Gesicht der Studentin, dann läuft sie zur Tür hinaus. Wie wäre die Prüfung verlaufen, wenn die Studentin nicht nur alles gewusst hätte, sondern sich auch sicher gewesem wäre? Oder hat sie im philosophischen Sinne gar nichts gewusst, sondern nur geglaubt mit Unsicherheit? Der Monatsspruch Mai setzt Glaube, Zuversicht und Nicht-Zweifeln in engen Zusammenhang: „Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ (Hebräerbrief 11,1).

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