Kategorie: Alltag und Beobachtung

Lautes Nachdenken, Erfahrungswissen und lebenspraktische Hinweise.

Einsamkeit und Sprache

Manchmal ist Leiden so groß, dass man sprachlos ist. Bild: © zdyma4 / Fotolia.com

„Was ist los?“, das könnte nicht nur eine rhetorische Floskel, sondern tatsächlich eine ernst gemeinte Frage einer nahen Freundin oder eines Freundes sein. Der Freund schaut in Ihr Gesicht und sucht nach einer Art eines vagen Gefühls, dass es Ihnen nicht gut geht. Dann kann es leicht passieren, um Worte zu ringen. Irgendwann gibt es dann vielleicht den Moment, in dem Sie sagen: „Bitte lass mich alleine.“ Die Sprache versagt in den Momenten, wenn Sie Leiden angemessen ausdrücken soll.

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Freunde in der Not gehen 1000 auf ein Lot

Einsamkeit in der Bibel

Aktualisiert am 15. Oktober 2017

Das Sprichtwort in der Überschrift drückt aus: Freunde in der Not werden leichtgewichtig. Seit 1856 entsprach die Einheit Loth etwa 16,7 Kilogramm. Jeder kann sich ausrechnen, wie windigleicht dann jeder einzelne Freund bzw. jede einzelne Freundin wird, wenn sich 1000 auf 16,7 Kilogramm aufteilen. Auch in der Bibel finden sich das Phänomen der Einsamkeit während der Not:

Christus am Ölberg. Bild: Giovanni Bellini / National Gallery, London bereitgestellt unter freier Lizenz durch http://www.malerei-meisterwerke.de

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Der Meister findet seinen Meister

Einsame Figuren in der Literatur 2: Die Schachnovelle

Literarische Helden haben besondere Eigenschaften und fallen mit ihnen auf. Auch in der klassischen Literatur gibt es eine Reihe von Gestalten, die besonders sind, aber in ihrer Art doch immer wieder an gesellschaftlichen Konventionen scheitern. In Stefan Zweigs Schachnovelle etwa trifft Dr. B. auf Mirko Czentovic. Beide sind Einzelgänger und sehr gut Schachspieler, ansonsten aber sehr gegensätzlich.

Repressive Einrichtungen wie Gefängnisse sind ein physischer Druck, aber auch Ideologien als Denkgesetze können Menschen auf subtilere Weise unterdrücken. Bild: © rudall30/ Fotolia.com

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