Schlagwort: Sprache

Kurz- und langfristiges Planen von Zielen

Reflexion über die Organisation des Alltags

Manche Menschen wollen die Komponente des Zufalls möglichst gering halten. Ich gehöre auch zu denen, die gerne planen und organisieren. Die Idee dabei ist: Was mir im Leben etwas wert ist, soll in den täglichen Aufgaben sichtbar werden. Deshalb strukturiere ich Ziele in Jahres- und Monatsziele und konkretisiere sie in Tagesaufgaben. Was ist dabei wichtig?
Weiterlesen

Einsamkeit und Sprache

Manchmal ist Leiden so groß, dass man sprachlos ist. Bild: © zdyma4 / Fotolia.com

„Was ist los?“, das könnte nicht nur eine rhetorische Floskel, sondern tatsächlich eine ernst gemeinte Frage einer nahen Freundin oder eines Freundes sein. Der Freund schaut in Ihr Gesicht und sucht nach einer Art eines vagen Gefühls, dass es Ihnen nicht gut geht. Dann kann es leicht passieren, um Worte zu ringen. Irgendwann gibt es dann vielleicht den Moment, in dem Sie sagen: „Bitte lass mich alleine.“ Die Sprache versagt in den Momenten, wenn Sie Leiden angemessen ausdrücken soll.

Weiterlesen

Nur wer ein Kind bleibt…

Einsame Figuren in der Literatur 1: Der Kleine Prinz

Das Originalcover von 1943. Bild: Antoine de Saint-Exupéry, gemeinfrei, bereitgestellt durch wikimedia.

Eine Art stößt bei vielen sachlichen Erwachsenen auf großen Widerstand: naiv fragen und Leute darauf stoßen, was sie eigentlich nicht wissen, obwohl sie einem viele Fakten zu ihrem Fachgebiet um die Ohren hauen können. Der Kleine Prinz, verfasst von Antoine de Saint-Exupéry, 1900-1944, ist ein Vertreter jener Art: Er eckt durch seine Aufrichtigkeit an, während alle anderen in ihrer Rolle gefangen bleiben. Doch trotz alledem hat der Kleine Prinz eines mit denen gemeinsam, die er besucht: er und sie sind einsam. Eine literarische Spurensuche.

Weiterlesen