Schlagwort: Psychologie

Einsamkeit und Schuldgefühle

Authentisch sein statt Sprachspiele betreiben

Es wird sich für alles Mögliche entschuldigt: für Versprecher, für Flecken auf der Kleidung oder fürs Zuspätkommen. Die Antworten sind Sätze wie „Alles gut“ oder „Kein Problem“. Doch hört man genauer auf die Entschuldigungen, so beinhalten sie doch das Benennen von Umständen. Indirekt führt das dazu, im Schuld Verteilen ein Meister zu sein, aber in der Selbstkritik ein Anfänger.

Wer Schuld zuweist, weckt beim anderen Scharmgefühle. Bild: © pathdoc / Fotolia.com

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Stopp sagen und dabei freundlich bleiben

Gedanken zum Thema Abgrenzung

Ohne ein Schild wären auch Landesgrenzen unklar — das Gleiche gilt beim Sich Abgrenzen im psychologischen Sinne.

Zu sich stehen, aber auch die Bedürfnisse und Gefühle von anderen ernst nehmen — das ist ein Spagat. Ein Spagat, für den man manchmal wie für eine Meisterschaft übt, besonders als Hochsensibler. Auf dem nebenstehenden Bild wird auch deutlich: Die gezogene Grenze ist nur virtuell durch die Schrift vermittelt, es gibt keine physische Mauer. Es ist eine Grenze mit Durchlässigkeit.

Doch manchmal igelt man sich ein oder man grenzt sich übermäßig ab. Die Angst, jemanden zu verletzen, ist eines von vielen Motiven, das zur Gewohnheit führt, die eigenen „Grenzen  weder  für  sich  klar  zu  definieren,  noch  diese  zu kommunizieren,  sondern  zu  hoffen,  dass  sich  die  Situation [bzw. der Konflikt]  von  selbst  irgendwie verbessern wird“ — so liest man auf www.zartbesaitet.net. Welche Spannnungsfeilder gibt es beim liebevollen Abgrenzen?

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