Schlagwort: Nürnberg

Wem gehört dein Herz?

Die Frage nach der Nachfolge im Reich Gottes

Nur wenige Zeilen hat der Predigttext am 15. Sonntag nach Trinitatis, doch sie haben es in sich: Das, was Sicherheit gibt — den Arbeitsplatz, das Haus, die Familie — soll man zurücklassen, um Jesus im Reich Gottes nachzufolgen. Pfarrerin Franzsika Pannewick sagte in der Boxdorfer (Nürnberg) Kirche Zum Guten Hirten: Jesus nachfolgen, das bedeute ein Wagnis einzugehen.

Wenn Wildgänse einander folgen, hilft ihnen ihr tierischer Instinkt. Jesus nachzufolgen braucht eine bewusste Entscheidung.

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Gott handelt durch seinen Geist in uns

Theologische Gedanken zu Frieden und Gerechtigkeit

Das Alter eines Textes sagt noch nichts über seine Aktualität aus. Soziale Gerechtigkeit ist eine Frage, welche sich die Propheten vor 2600 Jahren stellten, und heute am 13. Sonntag nach Trinitatis mit Blick auf Kriege, Hunger, Armut und Umweltzerstörung hohe Brisanz hat. Pfarrerin Franziska Pannewick aus der Nürnberger Gemeinde Zum Guten Hirten schlug die Brücke vom Alten Testament zur heutigen Zeit, indem sie über Jesaja 29,17-24 predigte. Beklemmende Stimmung herrscht in der Bibelstelle und zeigt gleichsam das aktuelle Weltgeschehen an. Pannewick verglich die Situation mit einer Schwimmerin, die gerade noch den Kopf über Wasser halten kann. Wie kann Gott helfen?

Frau in Seenot — eine Metapher für die aktuelle Lage in der Welt? Bild: © Dudarev Mikhail / Fotolia.com

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Das Fundament für das Lebenshaus: Gott

Pfarrerin Franziska Pannewick aus Nürnberg-Boxdorf predigt

Neulich im Schrebergarten: Zwei Mieter pachteten ein kleines Stück Grün in der Stadt und wollen nun ein Gartenhaus aufstellen. Die beiden Mieter unterscheiden sich wesentlich: einer ist schnell und schlampig, der andere geduldig und gründlich. Der Erste macht maßstabgetreue Zeichnungen und plant jeden Schritt durch. Der Zweite möchte möglichst schnell ein Dach über dem Kopf.

Ein starkes Fundament macht widerstandsfähig. Bild: © dragoncello/ Fotolia.com

Zunächst scheint die genaue Planung für das Gartenhaus des Ersten fehl am Platz, doch sobald ein Sturm wütet und es Hochwasser gibt, wendet sich das Blatt: Jetzt kann der erste Gartenbesitzer locker und fröhlich bleiben, weil er ein starkes Fundament gebaut hatte. „Er muss vielleicht ein paar Nägel nachschlagen, aber ansonsten ist sein Haus in Ordnung“, fasst Franziska Pannewick, Pfarrerin in der evangelisch-lutherische Gemeinde Zum Guten Hirten zusammen. Das andere Haus des schlampigen Mieters ist nur nur noch ein unbrauchbarer Haufen Bauschrott.

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