Schlagwort: Fürth

Ein Buchstabe in der Liebesgeschichte Gottes

Pfarrer Volker Zuber predigt in St. Michael

Was bleibt? Was bleibt, sind die zarten Momente der Liebe im Leben. Erst wenn sich zwei Menschen lieben, können sie das Geschenk des Lebens empfangen in der Geburt. Volker Zuber, Pfarrer im Ruhestand, erzählte auf der Kanzel der Fürther Michaeliskirche eine Liebesgeschichte zwischen Mensch und Gott. In der Liebesgeschichte kann jeder Mensch ein Buchstabe oder ein Komma sein. Ein Buchstabe ist nicht ein ganzes Wort, ein Wort ist kein ganzer Satz, aber jeder Buchstabe ist wichtig, um die richtige Bedeutung eines Wortes zu erfassen — denn „Scham“ ist nicht „Scharm“ beispielsweise.

In der Liebe bewegt man sich aufeinander zu, sodass sich Gräben schließen können — hier die Londoner Tower Bridge. Bild: © Marcel Meyer / pixelio.de

Weiterlesen

Ehrlich glauben: Heute Vortrag und Diskussion in Fürth

In der Grünen Scheune referiert Volker Zuber

„Jeder glaubt etwas“, das ist ein echter Zuber-Satz. Am Montag, 23. April um 19.30 Uhr lädt der Pfarrer im Ruhestand zu einem neuen Vortragsabend in die Grüne Scheuen am Kirchenplatz 7 in Fürth ein.

Beim Begriff „Glauben“ mögen viele zunächst an Religion denken. Sofort kommt der Gegengedanke, ein Atheist glaubt nicht an Gott. Doch sobald eine Person sagt: „Ich glaube nicht an Gott“, hat sie eine Überzeugung ausgedrückt. An Gott nicht zu glauben, ist der Glaube, dass Gott nicht existiert. Volker Zuber zeichnet die Spur der Glaubens in den Bereichen Naturwissenschaft, Sprache, Gesellschaft und Politik nach. Der Vortrag mündet schließlich in Volker Zubers eigenem Gottesbild, welches die Zuhörer und Zuhörinnen helfen soll, die eigene Glaubensüberzeugung zu finden oder zu überprüfen.

Der Glaube ist Ausdruck persönlicher Erfahrung. Trotz gemeinsamer Überzeugungen, hat jedes Gottesbild seine eigenen Facetten. Im Gedicht wird Gott als „Säuseln der Nacht“ gesehen.

Weiterlesen