Schlagwort: Bildung

Unendliches Bewusstsein: Neuer Gesprächsabend

In der Grünen Scheune referieren Volker Zuber und Wolfgang Moissl

Am 16. Juni 2016 begannen die offenen Gesprächsabende St. Michael in der neuen Form. Über das Thema Nahtod referieren Pfarrer Voker Zuber und Wolfgang Hermann Moissl, Architekt außer Dienst, am Montag, 27. November 2017, um 19.30 Uhr. Unter dem Motto „Unendliches Bewusstsein?“ sind alle Interessierten in die Grüne Scheune am Kirchenplatz 7 in Fürth eingeladen. Die beiden Männer wollen aus jahrzehntelanger Forschung und Lektüre heraus über das Thema Nahtod sprechen.

Am Montag, 20. Februar 2017, 19.30 Uhr, hat Volker Zuber einen Vortrag zum Thema Von Zwang zur Unschuld — Rechtfertigungslehre gehalten.

Am 26. Oktober 2015 ist der Offene Vortrags- und Diskussionsabend St. Michael letztmals in der bisherigen Form gestartet. Pfarrer Volker Zuber, der die Reihe begründet hatte, ging am 5. Mai 2016 in den Ruhestand. „Es ist ein Phänomen, dass die Vortragsreihe über 30 Jahre funktioniert hat“, sagt er; „in all den Jahren hat sich kein Vortrag wiederholt.“

Volker referiert seit über 30 Jahren im Fürther Gemeindezentrum St. Michael.

Volker Zuber referiert seit über 30 Jahren im Fürther Gemeindezentrum St. Michael — hier im April 2015.

Volker Zuber setzt einen Schlusspunkt und zog ein Resümee.

Am 29. Februar 2016 setzte Volker Zuber einen Schlusspunkt und zog ein Resümee.

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Erst das Ihr, dann das Wir

Dr. Florian Höhne über sprachliche Feinheiten und Gottesbeziehungen

Dr. Florian Höhne, Pfarrer und wissenschaftlicher Mitarbeiter, ist auf die Kanzel der Heilig-Geist-Kirche auf der Fürther Hardhöhe gestiegen und blickt hinunter. Nach der Bitte um den Segen beginnt der promovierte Theologe die Predigt am 10. Sonntag nach Trinitatis mit einem persönlichen Beispiel: Während eines Auslandssemesters in den USA unterhielt er sich mit US-amerikanischen Mitstudierenden oft mit Sätzen wie „Wir tun X / wir erleben Y“. Am Anfang waren es einfache Themen wie der gemeinsame Kinobesuch oder das Erleben der Vorlesung. Irgendwann sagte ein Mitstudent in Hinblick auf den Anschlag am 11. September 2001: „Wir hatten 100 Jahre keinen Krieg mehr“ — mit Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland am 7. und 8. Mai 1945 wusste Florian Höhne plötzlich: Zu diesem „Wir“ gehöre ich nicht. Daher zurecht die Frage: Was tun wir, wenn wir „wir“ benutzen?

Wer eine Kerze anzündet und betet, denkt manchmal an bestimmte Menschen. Unterschiedliche Biografie-Verläufe schließen ein und aus, wer noch mitgehört und mitbeten kann. Bild: © Michael Eichhammer / Fotolia.com

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Bild des Monats: August 2015

Aktualisiert am 24. Mai 2016

Johannes Koch, Stahlbildhauer und Kulturpädagoge, hat im Offenen Jugendtreff Obermichelbach/Landkreis Fürth (Bayern) eine Skulptur gestalten lassen. Sie soll Gemeinschaft und die Verbindung zwischen Himmel und Erde ausdrücken. Bild: Balcerowski

Johannes Koch, Stahlbildhauer und Kulturpädagoge, hat im Offenen Jugendtreff Obermichelbach/Landkreis Fürth (Bayern) eine Skulptur gestalten lassen. Sie soll Gemeinschaft und die Verbindung zwischen Himmel und Erde ausdrücken.

 Nach neun Monaten färbte Rost die Skulptur rötlich. Außerdem fehlen die Herzen. Bild: Balcerowski

Eine Aufnahme nach neun Monaten zeigt, wie Rost die Skulptur braun färbte. Außerdem fehlt das Herz.

Linkes Bild: Blende: F/8 | Belichtungszeit: 1/1000 sec. | ISO: 200 | Brennweite: 18 mm
Rechtes Bild: Blende: F/5,6 | Belichtungszeit: 1/200 sec. | ISO: 200 | Brennweite: 130 mm