Stopp sagen und dabei freundlich bleiben

Gedanken zum Thema Abgrenzung

Ohne ein Schild wären auch Landesgrenzen unklar — das Gleiche gilt beim Sich Abgrenzen im psychologischen Sinne. Bild: Balcerowski

Zu sich stehen, aber auch die Bedürfnisse und Gefühle von anderen ernst nehmen — das ist ein Spagat. Ein Spagat, für den man manchmal wie für eine Meisterschaft übt, besonders als Hochsensibler. Auf dem nebenstehenden Bild wird auch deutlich: Die gezogene Grenze ist nur virtuell durch die Schrift vermittelt, es gibt keine physische Mauer. Es ist eine Grenze mit Durchlässigkeit.

Doch manchmal igelt man sich ein oder man grenzt sich übermäßig ab. Die Angst, jemanden zu verletzen, ist eines von vielen Motiven, das zur Gewohnheit führt, die eigenen „Grenzen  weder  für  sich  klar  zu  definieren,  noch  diese  zu kommunizieren,  sondern  zu  hoffen,  dass  sich  die  Situation [bzw. der Konflikt]  von  selbst  irgendwie verbessern wird“ — so liest man auf www.zartbesaitet.net. Welche Spannnungsfeilder gibt es beim liebevollen Abgrenzen?

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Unter vielen allein

Betrachtungen über Einsamkeit und ihre Überwindung

Es ist Sonntag. Durch die Stadt laufen. Die Frühlingssonne lacht die Mitmenschen an. Menschen, die Händchen halten. Menschen, die einen Kinderwagen schieben. Menschen, die miteinander lachen, sich ansehen und sich zu verstehen scheinen. Begegnungen vor einer unsichtbaren Wand. Den Blick senken. Nach Hause. Lautlos weinen.

Manchmal fühlt man zu seinem Mitmenschen keine Verbindung — im Bild die U-Bahn-Brücke bei der Uhlandstraße in Hamburg. Bild: Balcerowski

 

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