Mit der Uhr in der Hand? Über teilstrukturiertes Planen

Die Formulierung Zu Tode planen lässt anklingen: Man kann es mit dem Planen auch übertreiben, sodass man — überspitzt formuliert — manchmal für die Planung mehr Zeit braucht als für die Ausführung. Zu Tode planen kann aber auch heißen, dass andere Dinge auf der Strecke bleiben so etwas wie Spontanität. Otto Reutter (1870-1931) hat mal gedichtet: „Wir leben in ’ner eiligen, hastigen Zeit / mit der Uhr in der Hand, mit der Uhr in der Hand/…“ Freilich, Planung gibt Sicherheit, aber die Frage ist: Was plant man und was lässt mich offen? Im Folgenden ein paar Gedanken zu einem teilstrukturierten Alltag:

Der gedruckte Kalender ist ein Werkzeug fürs Planen: Auf der linken Seite oben ist eine gelbe Markierung als Hinweis auf einen wichtigen Termin. Auf der rechten Seite sind an den Tagesaufgaben Haken zu sehen. Bild: Balcerowski

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Veränderung des Herzens: Gedanken zur Jahreslosung 2017

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Einige sprachlichen Bilder greifen heraus, wie jeder Mensch von persönlichen Denk- , Wahrnehmungs- und Handlungsmustern geprägt ist. Da heißt es etwa „in seiner eigenen Welt zu leben“, „Alles ist subjektiv“ oder im wissenschafltichen Sinne: „Die Welt ist konstruiert im Kopf“. Kennen Sie Situationen, in denen Sie sich selbst blockieren, obwohl Sie auf einer rationalen Ebene eigentlich besseren Wissens sind?

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